Hong Kong – les habitants des toits, 2012 – 2014

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© Pierre Montavon

Die eingeschränkten Landreserven machen aus Hongkong eine der am dichtesten besiedelten und teuersten Städte der Welt. In den Jahren 1950 – 1960 fanden Tausende von Menschen – man schätzt deren Anzahl auf 15'000 – keinen Wohnraum mehr und wählten als Zuhause die Dächer von Gebäuden, auf denen sie neue Gemeinschaftsräume schufen. Die Behörden haben eine Kampagne zur Ausmerzung dieser lange Zeit – obwohl illegal –– tolerierten «Dach-Slums» gestartet, insbesondere wegen der vielen Unfälle, die sich dort ereigneten. Heute ist die Mehrzahl dieser Dachbewohner in neuen Quartieren untergebracht, die sich mehrere Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befinden. Um in eine dieser Sozialwohnungen umziehen zu können, muss man belegen, dass man während mindestens sieben Jahren auf einem Dach gewohnt hat. (PM)

Interview

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Bio

Pierre Montavon (1970, Suisse) vit et travaille à Delémont. Après l’obtention de son CFC de photographe en 1990, il suit une formation de cameraman et travaille pour la télévision suisse. Il mène conjointement les deux activités jusqu’en 1998. Sélection d’expositions : Fondation suisse pour la photographie, Zurich et Kunsthaus, Bregenz en 2000 ; Coalmine Fotogalerie, Winterthour en 2007 et Exposition internationale de l’eau, Saragosse en 2008. 

pierre-montavon.ch