The Missing Link, 2015

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© Ulrike Schmitz

Nachdem das Genome des vor 39.000 Jahren ausgestorbenen Neandertalers im Jahre 2013 entschlüsselt wurde, planen Wissenschaftler, es in einer menschlichen Stammzelle synthetisch zu reproduzieren. Damit wird die (Wieder)Geburt eines Neandertalerklons zu einem ernstzunehmenden wissenschaftlichen Szenario, dessen Spur Ulrike Schmitz in «The Missing Link» aufnimmt. Es wird zum Ausgangspunkt einer visuellen Reflektion über unsere veränderte Rolle in der Evolutionsgeschichte. «Der heutige Mensch ist eine Sackgasse; der mechanische Mensch ist zwar ein Bruch in der organischen Evolution, steht jedoch eher in der Tradition einer evolutionären Weiterentwicklung.» (J.D. Bernal, 1929). (US) 

Bio

Ulrike Schmitz (1975, Deutschland) lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat ihr Fotografiestudium 2012 an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin abgeschlossen. 2015 wurde sie vom Musée de l’Elysée, Lausanne, für reGeneration3 ausgewählt. Ihre Arbeiten wurden mehrfach in Europa, den USA sowie in Australien ausgestellt.

ulrike-schmitz.com